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Obwohl das Risiko bekannt ist, lehnen die meisten Athleten pr&#xE4;ventive Knieorthesen ab. Herk&#xF6;mmliche Orthesen sind den Athleten zu volumin&#xF6;s. Die Gurte, mit denen sie am Bein befestigt werden, schr&#xE4;nken zudem subjektiv die Bewegungsfreiheit &#x2013; und damit die Leistung &#x2013; der Athleten ein. Vor diesem Hintergrund hat die Innovationsmanufaktur zusammen mit dem Deutschen Skiverband und dem Herren-Cheftrainer Karlheinz Waibel eine&#xA0;neuartige Knieorthese&#xA0;entwickelt. Die Projektgruppe, gef&#xF6;rdert durch das&#xA0;Bundesinstitut f&#xFC;r Sportwissenschaft, bestand au&#xDF;erdem aus Wissenschaftlern und Medizinern der Technischen Universit&#xE4;t M&#xFC;nchen, Experten des Olympiast&#xFC;tzpunkts Bayern, Fertigungsexperten der phoenix GmbH &amp; Co.KG sowie erfahrenen Orthop&#xE4;die-Technikern der ORTEMA GmbH. Die&#xA0;Pr&#xE4;venThese&#xA0;(pr&#xE4;ventive Knieorthese) bietet durch ihre individuelle 3D-Anpassung und eine optimierte Art der Anbindung und Fixierung am Bein nicht nur maximalem Schutz, sondern auch absolute Bewegungsfreiheit und hervorragenden Tragekomfort. Ein neues Konzept, das bei den Rennl&#xE4;ufern hohen Zuspruch findet und bereits durch erste Erfolge auf der Rennstrecke best&#xE4;tigt wurde: Fabienne Suter fuhr bei der Olympiaabfahrt der Damen mit Pr&#xE4;venThese auf den 5. und beim Super-G auf den 7. Platz. Stefan Luitz, der schon beim Weltcup-Riesenslalom in Val d&#x2019;Isere &#x2013; nur zehn Monate nach seinem Kreuzbandriss &#x2013; mit Pr&#xE4;venThese auf den 3. Platz gefahren war, lag beim Riesenslalom der Herren bis zu seinem &#xE4;rgerlichen Einf&#xE4;dler beim letzten Tor auf Medaillenkurs und wird auch beim Slalom der Herren am 22. Februar mit der Pr&#xE4;venThese starten. REVOLUTION&#xC4;RE 3-SCHICHTEN-TECHNOLOGIE Herk&#xF6;mmliche Orthesen sind entweder hart &#x2013; dann nehmen sie zwar viele Kr&#xE4;fte auf, schr&#xE4;nken aber auch die Bewegungsfreiheit messbar ein &#x2013; oder weich, dann sitzen sie zwar angenehm, k&#xF6;nnen aber kaum Kr&#xE4;fte aufnehmen. Zudem sitzen besonders die Hartrahmenorthesen oft nicht optimal und verrutschen. Die Pr&#xE4;venThese dagegen arbeitet mit einem revolution&#xE4;ren Schichtprinzip: Die unterste Ebene direkt am Bein ist eine Kompressionshose, die sowohl propriozeptiv wirkt als auch schon eine erste Unterst&#xFC;tzung des Knies bietet, aber haupts&#xE4;chlich f&#xFC;r einen optimalen Sitz der Orthese sorgt. Die Kompressionshose ist an definierten Stellen mit Silikon beschichtet und mindert so die Relativbewegung zwischen Bein und Orthese. Die zweite Ebene besteht aus zwei Carbonschalen, die zur Anbindung der dritten Ebene dienen und auch schon etwas gr&#xF6;&#xDF;ere Kr&#xE4;fte aufnehmen k&#xF6;nnen. Zur Gestaltung dieser Schalen werden die Beine jedes einzelnen Athleten mehrmals mittels 3D-Oberfl&#xE4;chenscans gescannt: sowohl in Ruheposition als auch in verschiedenen skitypischen Beugungswinkeln. Daraus wird errechnet, wo w&#xE4;hrend der Bewegung keine Muskelvolumenver&#xE4;nderung stattfindet, wo also der ideale Ort f&#xFC;r die Anbindung der Orthese am Bein ist. Die dritte, h&#xE4;rteste Ebene besteht aus einem zweiteiligen Carbonrahmen, der &#xFC;ber zwei Gelenke verbunden ist, der das Knie direkt umschlie&#xDF;t. Diese Ebene dient der Aufnahme von hohen Kr&#xE4;ften, also dem Schutz des Knies, l&#xE4;sst aber gleichzeitig Kniebewegungen zu. Die drei Ebenen werden also von innen nach au&#xDF;en immer h&#xE4;rter und k&#xF6;nnen damit immer mehr Kr&#xE4;fte aufnehmen. Durch das Zusammenspiel wird das Knie optimal gesch&#xFC;tzt, w&#xE4;hrend die Athleten gleichzeitig in ihrer Bewegungsfreiheit nicht eingeschr&#xE4;nkt werden. Nach mehr als zwei Jahren Forschungs- und Entwicklungst&#xE4;tigkeit ist der Grundstein f&#xFC;r eine (r)evolution&#xE4;re Technologie gelegt, die ab sofort verf&#xFC;gbar ist. Mit der&#xA0;ORTEMA&#xA0;konnte ein starker und erfahrener Partner f&#xFC;r Produktion und Vertrieb gewonnen werden, der jahrelange Erfahrung im der Versorgung von Sportlern mit Knieverletzungen hat.</description></oembed>
