{"version":"1.0","provider_name":"Innovationsmanufaktur","provider_url":"https:\/\/innovationsmanufaktur.com\/en","author_name":"Innovation","author_url":"https:\/\/innovationsmanufaktur.com\/en\/author\/innovation\/","title":"BISS - Innovationsmanufaktur","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"psB1NgONXC\"><a href=\"https:\/\/innovationsmanufaktur.com\/en\/niss\/\">BISS<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/innovationsmanufaktur.com\/en\/niss\/embed\/#?secret=psB1NgONXC\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;BISS&#8221; &#8212; Innovationsmanufaktur\" data-secret=\"psB1NgONXC\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n<\/script>","thumbnail_url":"https:\/\/secureservercdn.net\/160.153.137.99\/c9d.cd2.myftpupload.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/pexels-blue-bird-7243206.jpg?time=1649951248","thumbnail_width":1920,"thumbnail_height":1280,"description":"BISS Bionisch-inspirierte Schutzausr\u00fcstung Schaut man auf die Skipisten, so f\u00e4llt auf, dass die \u00fcberwiegende Mehrheit der Wintersportler mit Helm, oft sogar mit R\u00fcckenprotektor f\u00e4hrt. Sieht man sich dagegen Fahrradfahrer in der Stadt an, sind Helme noch Ausnahmeerscheinungen. Das zeigt eine grunds\u00e4tzliche Entwicklung unserer Zeit auf: Einerseits steigt das Schutzbed\u00fcrfnis und damit auch die Nachfrage f\u00fcr Helme, Protektoren und Schutztextilien, andererseits werden aber zum Beispiel Helme im Alltag nicht getragen, wenn sie unpraktisch, unbequem oder h\u00e4sslich sind, was wiederum einen Bedarf f\u00fcr Innovationen offenlegt. Ein \u00e4hnliches Dilemma findet sich im Arbeitsschutz in der Produktion: Obwohl Schutzkleidung gew\u00fcnscht und zum Teil vorgeschrieben ist, ist diese oft zu schwer und unflexibel und erschwert den Job der Arbeiter. Daher hat das Verbundprojekt BISS \u2013 Bio Inspired Safety Systems (gef\u00f6rdert vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung) zum Ziel, innovative Materialien und neue Konstruktionsprinzipien zu entwickeln, die das Niveau pers\u00f6nlicher Schutzausr\u00fcstung weiter anheben und gleichzeitig ein Auge auf den Komfort haben: Weder Passgenauigkeit, noch Bel\u00fcftung oder Funktionalit\u00e4t sollen eingeschr\u00e4nkt werden. Das interdisziplin\u00e4re Konsortium setzt sich zusammen aus den Industriepartnern adidas, BMW, Innovationsmanufaktur, ORTEMA, phoenix, uvex und den Forschungspartnern Institut f\u00fcr Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf, dem Lehrstuhl f\u00fcr Polymere Werkstoffe der Universit\u00e4t Bayreuth und der Plant Biomechanics Group der Universit\u00e4t Freiburg. Das Verbundprojekt hatte eine Laufzeit von drei Jahren und endete im Oktober 2016. Das Vorbild f\u00fcr die Materialentwicklung ist die Natur, die \u00fcber Jahrhunderte exzellente Schutzmechanismen entwickelt hat, zum Beispiel die \u00e4u\u00dfere Schicht der Pomelo-Frucht oder die Schuppen von Alligatoren: Selbst, wenn die Pomelo aus gro\u00dfer H\u00f6he vom Baum f\u00e4llt, bleibt das Fruchtinnere unbesch\u00e4digt, obwohl ihre Schale leicht und vergleichsweise d\u00fcnn ist.\u00a0 Die Schuppen Reptilien (und Fischen) wiederum bilden durch \u00dcberlagerung einen flexiblen Verbund, der sich bei Belastung verkeilt und vor Verletzungen sch\u00fctzt. Auf Basis dieser bionischen Prinzipien entstand im Projekt eine neue Generation von Sicherheitsprodukten, die wesentlich verbesserte Schutzeigenschaften aufweisen. Unter anderem der hoch effektive Aufprallschutz der Pomelo-Frucht wurde im Projekt analysiert, um die Funktionsweise zu verstehen und zu abstrahieren. Davon ausgehend wurden optimierte Zellstrukturen von Polymeren sowie geeignete Faserverl\u00e4ufe von Geweben und Gewirken f\u00fcr neue Produktentwicklungen genutzt. Die textiltechnische \u00dcbertragung dieser Prinzipien in faser- und textilverst\u00e4rkte, zum Teil gesch\u00e4umte Verbundtextilien ergab Materialien, die bis zu 20 Prozent leichter, widerstandsf\u00e4higer und stabiler sind als herk\u00f6mmliche. Diese sollen die Sicherheit von Personen in verschiedenen Gefahrensituationen, zun\u00e4chst ma\u00dfgeblich im Winter-, Rad- und Reitsport sowie in Kontaktsportarten deutlich steigern, zum Beispiel durch bessere und angenehmere Helme. Weitere Einsatzgebiete dieser technischen Textilien in passiven Schutzsystemen sind zum Beispiel der Arbeitsschutz, etwa in Handschuhen, die vor scharfkantigen Karosserieteilen sch\u00fctzen oder in Schutzausr\u00fcstungen f\u00fcr Motorsportler."}